CDU fordert Ausschuss für Klimaschutz und Digitalisierung
Neben diesen Personalien wurde aber auch schon über die zukünftige Ausschussstruktur des Rates intensiv beraten. Die bisherigen Ausschussgremien möchten die Christdemokraten um ein zusätzliches ergänzen, fügte Thomas Gerwin hinzu. Dieser neue Ausschuss soll sich primär mit den zukunftsweisenden Themen Mobilität, Klima und Digitalisierung in der Gemeinde Anröchte befassen.
„In Anbetracht der Tatsache, dass der Bauausschuss in den kommenden Jahren insbesondere mit Planverfahren und Bauvorhaben – hierbei denken wir insbesondere an das Thema Neubau von Feuerwehrhäusern – intensiv befasst sein wird, und somit die wichtigen Zukunftsthemen Mobilität, Klima und Digitalisierung ins Hintertreffen geraten könnten, möchten wir diesen Ausschuss für die kommende Wahlperiode“, begründete Mattias Bürger.
Bereits zu Beginn Jahres hatten die Ratsmitglieder die Erstellung eines Mobilitätsentwicklungskonzeptes beschlossen; dies einstimmig. Außerdem ist die Gemeinde dem Mobiltätsnetzwerk NRW beigetreten. Dies auf eine gemeinsame Anregung der Ortsvorsteher Thomas Gerwin (Altengeseke) und Olaf Reen (Berge).
„Wir sehen das Thema Mobilität als eines der Zukunftsthemen für uns im ländlichen Raum an. Deshalb ist es sehr wichtig, die Erstellung des Mobilitätsentwicklungsplans politisch zu begleiten und die daraus resultierenden Maßnahmen umzusetzen“, erklärte Vize Thomas Gerwin. Dafür soll der Fachausschuss gebildet werden.
Ganz speziell denken die Christdemokraten an die zukünftigen Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), die Elektromobilität, das Radwegenetz und auf das autonome Fahren.
Ferner soll der Ausschuss, nennen Bürger und Gerwin weitere Zielvorgaben, auch die Angelegenheiten rund um den Klimaschutz und die Digitalisierung der Gemeinde stärker in den Fokus der heimischen Öffentlichkeit rücken. Eingeschlossen ist dabei ebenso die Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen innerhalb der Gemeindeverwaltung.
Die CDU-Spitze hat übrigens auch bereits Gespräche mit den Fraktionen der SPD, der Grünen und der FDP geführt. Dabei ging es unter anderem um die Vorsitzpositionen in den einzelnen Ausschüssen.